E-Zigarette: Lieferengpässe bei Vapes?
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Die Tabak Zeitung // Der E-Zigaretten-Branche könnte Ärger ins Haus stehen. Der Grund: Die chinesische Tabakmonopolbehörde (State Tobacco Monopoly Administration, STMA) hat das Unternehmen iMiracle (Shenzhen) Technology Co., als Holding zuständig für Marken wie wie Elfbar, Geek Bar und Lost Mary, zu „Gesprächen“ vorgeladen.
Anlass, so Beobachter, sei die Missachtung des chinesischen Tabakmonopolgesetzes und entsprechender Verwaltungsvorschriften. Konkret wurden offenbar drei Punkte kritisiert:
höhere Produktion von Einweg-Vapes für den Export als lizenziert,
Re-Import von für den Export bestimmten Produkten in den chinesischen Markt sowie
unzureichende Rückverfolgbarkeit für alle Bauteile und Liquids.
Immerhin: Es wurden bislang keinerlei Strafen wie Geldbußen, Produktionsstopps oder Lizenzentzüge verhängt.
Dennoch reagierte iMiracle mit einer zerknirschten Stellungnahme und teilte mit: „Wir nehmen die Anweisungen der Aufsichtsbehörde aufrichtig entgegen, haben die Angelegenheit gründlich reflektiert und werden die von der Aufsichtsbehörde gestellten Anforderungen entschlossen umsetzen.“ Man werde diese Anhörung als Warnung betrachten, ernsthaft Lehren daraus ziehen und sich ab sofort strikt an die staatlichen Richtlinien für regulierte Branchen halten, hieß es aus Shenzhen.
Könnte es in der Folge zu Lieferengpässen kommen? Ein Insider, der nicht genannt werden möchte, warnt: „Nach unserer derzeitigen Einschätzung erwarten wir keine flächendeckenden Auswirkungen auf den deutschen Markt. Bei einzelnen Marken, Herstellern oder Produkten kann es jedoch durchaus zeitweise zu Liefer- oder Bestellschwierigkeiten kommen.“
