„Nachhaltiger Trend“

25. August 2025

Drei Fragen an … Nathalie Darge, von Tobacco Europe AISBL.

MAINZ // Die InterTabac rückt immer näher. DTZ wollte von bekannten Branchenvertretern wissen, was sie von der diesjährigen Messe erwarten. Heute: Nathalie Darge, Generalsekretärin von Tobacco Europe AISBL.

Frau Darge, worauf freuen Sie sich mit Blick auf die InterTabac besonders?

Nathalie Darge: Ein Highlight möchte ich hervorheben: Am zweiten Messetag wird Tobacco Europe das hybride Event „Eyes on Brussels“ veranstalten. Dieses bietet uns eine besondere Gelegenheit, über aktuelle regulatorische Entwicklungen in der EU zu informieren und die politischen sowie gesetzgeberischen Dynamiken zu erörtern, die die Zukunft der Branche beeinflussen. Es ist ein idealer Rahmen, um mit Akteuren der Industrie zu Themen wie Nachhaltigkeit und Regulierung ins Gespräch zu kommen – ein Programmpunkt, den ich mit Spannung erwarte.

Welche politischen Rahmenbedingungen braucht die Branche für eine nachhaltige Entwicklung?

Darge: Damit unsere Branche nachhaltig wachsen kann, ist ein stabiles und zukunftsorientiertes politisches Rahmenwerk unerlässlich. Dies erfordert klare und verlässliche Regulierungen, die den wirtschaftlichen Beitrag unseres Sektors anerkennen und gleichzeitig gesundheitspolitische Anliegen angemessen berücksichtigen. Wir brauchen politische Maßnahmen, die Innovationen fördern, Forschung und Entwicklung unterstützen und einen ausgewogenen Dialog zwischen Branchenvertretern und Entscheidungsträgern ermöglichen. Ein auf Transparenz, evidenzbasierter Entscheidungsfindung und gegenseitigem Vertrauen basierendes System ist entscheidend, um sowohl die Interessen der Industrie als auch die Ziele der öffentlichen Politik langfristig und nachhaltig in Einklang zu bringen.

Welche Rolle spielen InterTabac und InterSupply für die Arbeit Ihrer Organisation?

Darge: Die Messen ermöglichen es uns, mit wichtigen Interessenvertretern, einschließlich Branchenführern und technischen Experten, in Kontakt zu treten. Es ist auch eine großartige Gelegenheit, neue Praktiken und Trends aus verschiedenen Ländern kennenzulernen. Wir haben hier nicht nur die Möglichkeit, unsere Standpunkte und Innovationen zu präsentieren, sondern sehen sie auch als Plattformen, auf denen wir uns an kritischen Diskussionen beteiligen können, die zur Gestaltung der Regulierungslandschaft beitragen.